Das Jahr des technischen Versagens

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Wir hatten eigentlich gedacht, dass unser Budget für Reparaturen dieses Jahr erschöpft ist. Eine neue Hinterachse, Kleinigkeiten für das neue Gespann, man sollte denken, das reicht. Und wir haben es auch genossen, sind endlich aus Yuma, AZ entkommen, die US395 ein Stück hochgefahren in die südlichen Sierra Nevada Berge. Wir sind in den Death Valley Nationalpark gefahren und haben ein ausgetrocknetes Seebett mit Freunden in Beschlag genommen. Und nur ein paar Tage bevor wir uns wieder auf den Weg machen wollten, tauchte das Klicken im Motor auf. Am Anfang erst nach ein paar Minuten, dann immer lauter und konsistenter. Und nach zwei unabhängigen Meinungen von Mechanikern und der Fahrt nach Bakersfield war die Diagnose: Das Pleuellager ist hinüber.

Ein paar Fotos vom verrückten Leben des Seebettcampings und was passiert, wenn es auf einmal regnet:

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Jemand hat seinen ersten Geburtstag gefeiert

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Wandern am  Owens Point

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Wandern in den  Alabama Hills

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Im Grunde heißt das, dass der Motor hinüber ist. Oder bald hinüber ist. Jedenfalls bevor wir es nach Seattle schaffen. Dahin unser Plan, gemütlich innerhalb von zwei Monaten die Westküste nach Seattle hoch zu fahren.

Also hingen wir in Bakersfield fest (was ist das mit uns und irgendwo hängen bleiben, wo es viel zu schnell viel zu heiß wird?), auf einem Campingplatz der mehr so meh war. Eine Nacht hat sogar jemand versucht, das Pit Bike zu klauen und eine andere Nacht wurde ohne ersichtlichen Grund unser Mietwagen einfach abgeschleppt.

Pack da noch eine “Geschäftsreise” (nicht wirklich, aber das hört sich so erwachsen an) drauf, und das Chaos was komplett.

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Glücklicherweise haben wir schnell ein neues, gutes Auto (in viel besserem Zustand als das erste) in Fresno gefunden, es ordentlich mehrmals durchchecken lassen und nach Bakersfield gefahren. Damit standen dann drei Autos neben unserem Trailer (mit dem Mietwagen für den Trip nach Las Vegas).

Dann haben wir uns auf den Weg nach Las Vegas gemacht, das erste mal unsere Firma besuchen und die Gegend um Lake Mead und den Strip erkunden (Gegenteile).

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Wir sind dann noch eine Woche in Bakersfield geblieben, weil es so schön war (eher Todo, arbeiten und auf die Übergangsnummernschilder warten) und haben uns dann so schnell wie möglich wieder in die Natur auf gemacht. Endlich! Wir waren viel zu lange in der Wüste, Lake Mead und Las Vegas haben noch ein paar mehr staubige Tage drauf gepackt.

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Es ist verrückt, wie schnell die Umgebung sich ändert. Von Las Vegas in der Mitte der Wüste nach Bakersfield mit den weiten Weizenfelder, grün und voller Palmen (vier Stunden ohne Trailer) in die dichten grünen Felder voller Nebel und Regen (Regen! Wie kann ein grauer Himmel und Regen so gut tun?) (Sechs Stunden mit Trailer, mit einer Übernachtung im Yolo County).

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Wir sind jetzt am Lake Shastina, mitten im Wald an Weed, CA. Hier campen wir umsonst, warten auf unsere Freunde und feiern bald einen dritten Geburtstag. Und dann fahren wir nach Norden nach Seattle für den Juni.