Death Valley

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Ich war mir nicht so ganz sicher, was ich von Death Valley halten sollte. Man hat das Gefühl, jede Ecke wurde schon einmal fotografiert, man hat alles schon mal gesehen, man kennt alles.

Wir haben den Trailer auf unserem Campingplatz gelassen und sind nur mit dem Auto gefahren. Die Straße von Westen nach Death Valley rein ist unangenehm, mit Haarnadelkurven und 9% Steigung über mehrere Meilen (auf einem der Kliffe liegt ein altes abgestürztes Auto). Auf den Straßenseiten stehen Autos mit überhitzten Bremsen und Getriebeproblemen (runter) und überhitzten Motoren (hoch). Wir hatten eh keine Zeit, mehr als zwei Tage im Park zu bleiben, weil sich fehlende Internetverbindung und Arbeiten nicht gut vertragen. Zum Glück ist unser Auto groß genug, dass alle gemütlich drin schlafen können, aber klein genug um überall ohne Probleme hinzukommen.

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Sierra Nevada Berge hinter uns, Death Valley vor uns

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Der „super bloom“

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Im Death Valley National Park ist im Moment der so genannte Superbloom, mit Unmengen an blühenden Blumen dank starker Regenfälle im Oktober. Das bedeutet gelbe und weiße und lila Blüten soweit das Auge reicht in einer Gegend, die normalerweise nur eine Wüste  ist. Das heißt aber auch Autos soweit das Auge reicht, geparkt auf dem Seitenstreifen und Touristen mit Selfiestick, die sich Blumenkränze bauen.

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Mustard Canyon

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Ein schöner kleiner versteckter Rundweg und der perfekte Platz für ein kleines Picknick. Die Steine waren tatsächlich senfgelb.

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Painted Hills

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Ein kleiner Umweg und Rundfahrt, nicht wirklich beeindruckend wenn man sich nicht die Zeit nimmt, wirklich herumzuwandern.

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Das passiert, wenn man so was am Wochenende macht.

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Badwater Basin

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An sich das gleiche wie Painted Hills: Man muss sich die Zeit nehmen und von den Toruistenmassen wegwandern, am Besten an die Ränder des Sees. Mit starkem Wind und einem beschwerenden Kind haben wir es nur eine Meile raus geschafft, bevor wir zum Auto zurück mussten. Es ist außerdem der niedrigste Punkt Nordamerikas.

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Ratet mal, wer das Salz probiert hat

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Zabriskie Point

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Ich hatte keine hohen Erwartungen, weil wie gesagt: Man hat die Bilder gesehen, man denkt man weiß wie es ist. Vielleicht war das eine ganz gute Einstellung, wer weiß ob ich sonst so überwältigt geworden wäre. Der Blick zu jeder Seite war unglaublich, auch weil wir es genau zum Sonnenuntergang hingeschafft haben.

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Dante’s View

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Wir haben uns dann noch entschieden, die kurvige Straße zum Dante’s View hochzufahren, grade rechtzeitig um die Sonne hinter dem Telescope Peak verschwinden zu sehen. Das ist der höchste Berg im Death Valley, direkt am Badwater Basin. Beide sind nur etwa 20 Meilen voneinander entfernt, was die kürzeste Strecke für so einen Höhenunterschied in den USA bis auf Hawaii und Alaska ist. Jemand hat im Besucherzentrum aufgepasst.

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Ein anderer Grund, warum wir noch zum Dante’s View gefahren sind war ein vielversprechender Trailer Parkplatz am Anfang der Straße. Man darf nämlich keine Trailer mit hochfahren. Und  der Parkplatz war auch wirklich perfekt zum Übernachten: Wunderschöner Blick auf die Berge, den Sonnenaufgang (gesponsert von den Kindern) und tatsächlich auch noch einem Regenbogen.

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Ich bin froh, dass wir nur mit dem Auto hingefahren sind, das hat den ganzen Trip so viele einfacher gemacht. Und wir waren zwar nur zwei Tage da, haben dafür aber die meisten Sachen gesehen, die man ohne Allrad erkunden kann. Wenn man länger da bleibt, lohnt sich Allrad auf jeden Fall (man kann sich zum Beispiel Jeeps leihen, um sich die berühmte Racetrack Playa mit den wandernden Steinen anzusehen).

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