Washington (Seattle, Olympic National Park)

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Nachdem wir sehr viel länger in Süd-Kalifornien bleiben mussten, als wir eigentlich wollten, sind wir schneller als geplant die Küste hoch gefahren um unseren Besuch abzuholen. Wir sind so viele Meilen mehr in einer sehr viel kürzeren Zeit gefahren, das fühlte sich gehetzt an und befreiend gleichzeitig, endlich kommen wir weiter!

Wir haben eine Woche am Lake Shastina verbracht, danach noch eine in Bend. Endlich aus Kalifornien rauszukommen fühlte sich gut an, Bend zu verlassen weniger. Die Stadt ist immer noch in den Top 3 der Städte, in die wir irgendwann mal ziehen wollen, und das hat sich in all den Jahren nicht geändert. Und unserer Boondocking-spot war perfekt, nah an der Stadt aber weit genug weg, sauber (nicht wie der erste den wir ausgekundschaftet haben, mit Reh-Gerippen überall und unglaublich unheimlich) und mitten im Wald. Ich hab die Bäume vermisst!

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Wir haben uns der großen Stadt (Seattle) und den umlegenden engen Campingplätzen gestellt, um unseren Besuch abzuholen und uns dann auf den Weg zum Olympic National Park zu machen.

Seattle ist groß und super laut (Baustellen soweit das Auge reicht) und ich glaube, meine Seattle-moody-Regen-Grey’s-Anatomy Blase wurde zum Platzen gebracht. Oder ich bin einfach nicht mehr gemacht für große Städte. So oder so, wir waren alle froh, als wir den Stadt-Campingplatz verlassen konnten und zum Olympic National Park gefahren sind.

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Für den ersten Teil des Trips sind wir in der Dungeness Recreation Area geblieben, am nördlichen Zipfel der Halbinsel. Ein recht kleiner Campingplatz im Wald und direkt an der Steilküste, etwa 20 Minuten Fußweg vom Strand entfernt. Was uns nicht gestört hat. Unsere deutschen Besucher fanden mich wahrscheinlich bescheuert, aber ich hab das nebelige, regnerische Wetter geliebt. Ich bin wahrscheinlich doch nicht für die Wüste gemacht.

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Wir haben die Tage mit Erkundungen verbracht, Whale Watching (ohne die Kids) und am wunderschönen Crescent Lake. Das erste Mal, dass ich einen so klaren See gesehen habe. Und einen so kalten! Perfekt für einen der heißesten Tage der Saison.

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Wir haben den nördlichen Teil des Olympic National Parks erkundet, sind die Hurricane Ridge hoch gefahren (super voll sogar unter der Woche). Die Kinder waren begeistert über den Schnee, aber wir waren recht schnell wieder unten. Zu viele Touristen die sich wie Touristen benommen haben (zum Beispiel gehe füttern). Trotzdem ein wunderschöner Ausblick über Bergkuppen bis hin zum Meer.

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Die andere Hälfte des Trips haben wir am South Beach Campground verbracht, ohne Anschlüsse aber dafür direkt am Strand (also direkt direkt am Strand) an der südlichen Spitze der Halbinsel. Eigentlich hatten wir vor hier nur kurz zu bleiben und dann weiter nach Oregon zu fahren. Aber nachdem wir in weniger als einem Monat weit über 1000 Meilen gefahren sind, sind wir einfach da geblieben bis wir wieder nach Seattle mussten. So konnten wir die Tage auch richtig genießen, planlos am Strand entlang laufen und den Hoh Regenwald erkunden (was ich nicht dachte, dass wir das noch schaffen).

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Die Rückkehr nach Seattle war ein Kulturschock, deswegen sind wir auch so schnell wie möglich wieder weiter gefahren. Ab nach Idaho!